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Donnerstag, 31. Oktober 2013

Halloween

Huhu, da stand gerade die erste Truppe vor meiner Türe: zwei Hexchen und zwei Gespensterlein. Nur gut, dass ich die Süßigkeitenschale schon bereitgestellt hatte. So bekamen sie eine Kleinigkeit -- und das obwohl ich nicht mehr als ein "Süßes oder Saures" zu hören bekam. Zu meiner Zeit, und das ist gerade mal ein paar Jährchen her, haben wir noch mehrstrophige Gedichte auswendig gelernt!
Halloween... Sollte man das überhaupt tolerieren? Ich verabscheue den amerikanischen Imperialismus und das, was er aus uns macht: Amerikaner; und das im Reden, im Sinnen und, wie hier auch, im Handeln. Doch ehe ich jetzt von Amerikanismen und der McDonaldisierung des Planeten zu erzählen anfange, möchte ich am Feiertage, dem Reformationstage wohlgemerkt, keine großen Reden schwingen... ;-)
*klingeling* -- Und da war die zweite Truppe. --
Und Kindern den Abend vermiesen will ich auch nicht. Die Kinder können ja nichts dafür, dass wir amerikanisiert werden. Glückliche Kinder sind mir an dieser Stelle wichtiger als der antiamerikanische Boykott.

Was heißt Demokratie? Teil II

Diese Frage stellte uns unsere Sozialkundelehrerin und hab uns zwei Quellen, eine von James Madison und eine von Hubert Kleinert, zu lesen. (Meine Interpretation sollte aber auch ohne die Texte verständlich sein.)
Zu Kleinert schrieb ich Folgendes:

Hubert Kleinert beschäftigt sich in seinem Artikel mit der Parteiendemokratie, ihrem Abstieg und dem Demokratiebegriff an sich. Während Madison lediglich zwischen Demokratie und Republik unterscheidet und Parteien außen vor lässt, stehen jene bei Kleinert im Mittelpunkt. Durch den Abstieg der Parteiendemokratie, welcher durch „Politainment“, d.h. Politik als mediale Unterhaltung, hervorgerufen wird, gehe es (in Deutschland) immer weniger demokratisch zu. Dabei muss natürlich in der Frage, was eine Demokratie ausmacht, unterschieden werden: 1. die Möglichkeit der Bürger, politisch mitzuwirken; 2. die Wahrnehmung dieser Möglichkeiten durch die Bürger. Denn was nützen demokratische Bedingungen, wenn die Bürger sie aus mangelndem Interesse am öffentlichen Geschehen nicht nutzen? Kleinert greift letzteren Punkt auf und diskutiert damit ein etwas anderes Problem als Madison. Letzterer versucht die „richtige“ Demokratie aus einer Unterscheidung von direkter und indirekter (Republik) zu ergründen, Kleinert geht von einer indirekten (Parteien-)Demokratie aus und geht auf die Beteiligung der Bürger ein. Madison unterscheidet die Demokratieformen also nach der Wirkung, Kleinert nach der Ursache. Denn in einer Parteiendemokratie / indirekten Demokratie sind die Gesetze unabhängig von der Beteiligung der Bürger auf das Wohle der Allgemeinheit ausgelegt; es ist nur die Frage, wie viel das Volk dazu beigetragen hat. Volkssouveränität bedeutet, dass die Staatsgewalt beim Volke liegt. Die Kritik, dass es mit sinkender Wahlbeteiligung immer weniger demokratisch zugehe, ist also berechtigt, da die Bürger, die nicht wählen, ihre demokratischen Mitwirkungsmöglichkeiten nicht wahrgenommen haben. Warum sinkt aber die Wahlbeteiligung? (Ich will keineswegs sagen, dass sie in Deutschland zu gering sei, aber es geht ja nicht nur um Wahlbeteiligung, sondern auch um andere Möglichkeiten wie der Mitgliedschaft in einer Partei o. dgl.) Die Antwort liegt in der aktuellen Politik. Bei mangelnder politischer Aufklärung und gleichzeitigem Verschieben von Politik in den Unterhaltungssektor ist es nicht verwunderlich, wenn sich das Interesse am aktiven Mitwirken in und an der Demokratie in ein Desinteresse wandelt, welches nur bei bestimmten Themen Aufmerksamkeit weicht. Die Schwere der Problematiken Madisons und Kleinerts unterscheidet sich in meinen Augen zudem. Denn während es lt. Madison schon einen nicht unbedeutenden Unterschied in der Gesetzgebung machen kann, ob man in einer direkten oder indirekten Demokratie lebt, ist es in einer Parteiendemokratie letztendlich nicht ganz so bedeutend, wie viel Prozent der Bürger sich am politischen Geschehen beteiligen; denn Unbeteiligung ist auch ein Zeichen von Zufriedenheit. Und wenn alle zufrieden sind, ist die Regierungsform ja auch egal.


Und wagt's euch ja nicht, eure Hausaufgaben hier abzuschreiben und den Verweis auf die Quelle zu vergessen! ;-)

Was heißt Demokratie? Teil I

Diese Frage stellte uns unsere Sozialkundelehrerin und hab uns zwei Quellen, eine von James Madison und eine von Hubert Kleinert, zu lesen. (Meine Interpretation sollte aber auch ohne die Texte verständlich sein.)
Zu Madison schrieb ich Folgendes:

James Madison war ein Befürworter der Republik. Die Regierungsformen Republik und Demokratie unterscheiden sich voneinander u. a. darin, dass die Regierungsverantwortung in einer Republik bei einer kleinen Anzahl von Bürgern liegt, die demokratisch gewählt werden, und in einer Demokratie bei allen Bürgern in gleichem Maße. Im Federalist Nr. 10 führt Madison als zweiten Unterscheidungspunkt die Anzahl der Bürger selbst auf. Diese sei bei einer Republik deutlich größer als bei einer Demokratie. Das ist logisch, da bei weniger Bürgen weniger ideologische Strömungen existieren, die vertreten werden müssen. In der Quelle M 1 geht Madison auf den Unterschied in der Art der Gesetzgebung ein, der entsteht, wenn nicht alle sondern nur gewählte Bürger die Regierungsverantwortung haben, d. h. die Gesetze machen. In einer Republik könne es passieren, dass die Gesetzgebung eher dem Wohle der Allgemeinheit dient, als in einer Demokratie. Das läge daran, dass gewählte Vertreter meist zusätzliche Eigenschaften wie Patriotismus und Gerechtigkeitsliebe aufweisen, die sie in ihren Entscheidungen beeinflussen, wohingegen der einfache Bürger selbst eher nach seinem eigenen Vorteil entscheidet. Ein von mir selbst gewähltes Beispiel soll das belegen: Wenn darüber entschieden werden soll, ob die Kameraüberwachung auf öffentlichen Plätzen ausgebaut werden soll, wird dieses Vorhaben in einer direkten Demokratie vermutlich eher abgelehnt, da sich jeder Bürger selbst in seiner Privatsphäre verletzt fühlen würde und nicht überwacht werden möchte. In einer Republik hingehen läge die Entscheidung über ein entsprechendes Gesetz bei gewählten Vertretern, die jeder für sich wahrscheinlich auch nicht überwacht werden möchten, aber das wahre Interesse ihres Landes, also die Sicherheit durch Überwachung, erkennen würden. Da zweiteres System, also die Republik, besser für das Wohl der Allgemeinheit ist, bezeichnet sie Madison als „Heilung“. Die Auswirkung dieses Heilmittels bestehe darin, dass die öffentliche Meinung (z. B. zum Thema Kameraüberwachung) geläutert und erweitert werde („Sicherheit durch Überwachung“ anstatt „kein Überwachungsstaat“). Neben Madison gab und gibt es natürlich auch andere politische Theoretiker, die die Ansicht vertreten, dass eine Demokratie besser den Willen des Volkes widerspiegle bzw. umsetzen könne als eine Republik. Vermutlich, da diese Theoretiker sich auf den direkten Willen (eigenes Wohlergehen / egoistische Interessen) beziehen und Madison auf den indirekten Willen (allgemeines Wohlergehen / sozialistische Interessen) Bezug nimmt. So behauptet er, dass sich die Bürger eines Staates keineswegs in ihren Meinungen, also auch ihrer Meinung darüber, was das Beste für das Volk ist, ähnlicher werden, wenn man ihnen die gleichen politischen Rechte gibt.

Und wagt's euch ja nicht, eure Hausaufgaben hier abzuschreiben und den Verweis auf die Quelle zu vergessen! ;-)

Atemschutzgeräteträger-Lehrgang

Am Dienstag, dem 29.10.13, begann mein AGT-Lehrgang. Die Kameraden, die ebenfalls teilnehmen, und ich trafen uns auf der Wache und fuhren dann mit dem MTW zur Berufsfeuerwehrwache Süd. Nach einer Stunde konnten wir allerdings wieder gehen, da nur die Termine für die kommenden Stunden bekannt gegeben wurden, was uns etwas enttäuschte.
Ich freue mich auf den Lehrgang!

Erster Beitrag

Mit diesem ersten Beitrag begrüße ich mich selbst auf meinem Blog!