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Sonntag, 1. Februar 2015

Der, der die Nacht bringt
 He who brings the night


DeutschEnglish

Das Mo­nats­ge­dicht.

Der, der die Nacht bringt von Til­ly Dö

Der, der die Nacht bringt,
Sitzt auf schwar­zem Ross,
Von der Dun­kel­heit um­ringt,
Wel­cher er ent­spross.

Kei­nen Laut gibt er von sich,
We­der er noch sein Pferd,
Wenn die Son­ne täglich
Den Ho­ri­zont über­quert.

Er lässt La­chen ver­hal­len,
Lässt Win­de ver­we­hen,
Lässt Schat­ten auf­wal­len,
Lässt Schau­er ge­sche­hen.

Er lässt Le­ben ver­der­ben,
Lässt Blu­men ver­blühen,
Lässt die Al­ten verster­ben
Und sei­ne Au­gen glühen.

Wer dann noch wach,
Der wird ihn se­hen,
Des­sen Flam­me wird schwach
Und er muss mit ihm ge­hen.

The monthly poem.

He who brings the night by Tilly Do

He who brings the night
Sits on a black steed,
Around him there’s no light,
Dark­ness is his need.

He makes no loud on his way,
Neth­er he nor his horse,
After the end of the day,
All be­comes worse.

He fades laugh­ing away,
He seeds scare,
He blows winds away
And makes shad­ows there.

He with­ers flowers,
With eyes glow­ing red,
From the old he takes powers,
Till they are dead.

What did I do?
I wrote such a text
Just to warn you,
’cause you could be next.

Kommentare:

  1. Erinnert mich so ein wenig an den Erlkönig von Goethe, Kompliment für das poetische Talent.

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    1. Ach, Goethe drehte sich doch im Grabe herum, wenn er das läse ...^^

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